Instagrammed 2.0 – Der Preis der Anonymität (2)

ACHTUNG KEINE SATIRE!

Warum sogar ich jetzt ein „Hitler-Mann“ bin.

Instagrammed 2.0 – Der Preis der Anonymität

… Sekunden später postete das Individuum einen Kommentar, dessen Inhalt mich sehr überraschte…:

Übersetzung: „Ich hoffe du stirbst, Hitler-Mann. Alle Deutschen hassen Juden“.

Ein Hitler-Mann, ich?

Denis - Hitler Face - Instagrammed 2.0
Was ist mit den Menschen im Internet los?
Verlieren sie den Verstand, sobald sie am PC sitzen oder ein Smartphone in der Hand halten?
Verwandeln wir uns in hirnlose Monster im Schatten der digitalen Anonymität?

Mit der Gefahr, dass der Autor des Kommentars ein pubertierender elf-jähriger Junge ist, der nach Vernachlässigung seiner Hausaufgaben, sich in Instagram mit Gewalt einen Namen zu machen versucht, wage ich zu behaupten, dass irgendetwas mit ihm nicht stimmen kann: Ich fahre mit meiner Hypothese fort. Er hat sich bestimmt dabei gedacht:
»Hmmm…, diese Sprache sieht wie Deutsch aus. Was könnte ich – ohne meine Synapsen so sehr anzustrengen – schnell schreiben, um einen deutschen Mann so sehr zu beleidigen, dass es richtig weh tut?«
»Aaaaaah, ich weiß… da war etwas im Geschichtsunterricht aus der Vergangenheit mit einem sehr bösen Mann, Juden und vielen Toten.«
Und bähm! Plötzlich denkt er eine mächtige, verbale Waffe gegen „den deutschen Mann“ zu haben.

Hätte er sich ein paar Sekunden seiner kostbaren Zeit genommen, um einen kurzen Blick auf mein Profilbild zu riskieren, hätte er sofort erkannt, dass ich 100% genau DAS verkörpere, was mit dem Thema Hitler überhaupt nichts zu tun haben kann:

Mein Profilbild auf Instagram

Und hätte er sich ein wenig angestrengt und dabei einigen seiner Gehirnzellen den Auftrag gegeben, die Situation emotionslos zu prüfen, hätte er mit Sicherheit feststellen können, dass die Protagonisten des Bildes genau so dunkelhäutig wie ich sind:

Es ist nicht das Jahr, sondern Du!
Unter diesem Bild hat das Individuum seinen „tollen“ Kommentar hinterlassen.

Fazit

Wieso graben die Leute immer noch in der Vergangenheit, um die Gegenwart über eine unsichere Zukunft zu definieren?

Ja, es gab Krieg, ein sehr grausamer sogar, und ja, die Deutschen haben grausame Dinge getan. So wie wir Kubaner auch auf Kuba in den 80er Jahren (siehe El Mariel) oder die Franzosen in Frankreich während der Französischen Revolution, wie jedes Volk auf diesem verdammten Planeten. Das ist aber kein Grund, es jemanden ständig unter die Nase zu reiben. Es ist nicht so, dass ich jedes Jahr nach Spanien fliege und gleich am Flughafen einem Spanier befehle: »So, jetzt gibst du mir zwei Euro für jeden Indianer, den dein Ur-Ur-Ur-Großvater – dank Christoph Kolumbus – in meiner Stadt Matanzas (Schlachten) getötet hat.«
Zur Info: Die Stadt, in der ich geboren wurde, heißt so, weil damals in diesem Ort während der spanischen Kolonisation viele Indianer von den Spaniern abgeschlachtet wurden.

Ich bin mir sicher, dass es eine gute Möglichkeit wäre mit diesem Problem (Hass, Missverständnisse, schlechtes digitales Omen, Trolle) umzugehen, keine Anonymität im Internet zu gewährleisten. China hat bereits damit angefangen. Und obwohl ich kein Freund von kommunistischen Gedanken bin, finde ich diese Entscheidung – mindestens für das Internet – völlig ok. Mit allen Vor- und Nachteilen, die diese Entscheidung in sich trägt.

Denn in einer Sache bin ich mir 100% sicher: Viele Menschen würden sich gar nicht trauen, diesen ganzen Mist zu schreiben, wenn ihre Identität unter ihren Texten erscheinen würde. Die Anonymität verleiht uns die Freiheit, alles zu sagen und zu schreiben, was wir denken oder fühlen, doch birgt sie gleichzeitig eine große Gefahr in sich. Ich nenne es: Der Preis der Anonymität.

Euer
Denis Molina Domínguez

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Instagrammed 2.0 – Der Preis der Anonymität

ACHTUNG KEINE SATIRE!

In meinem Wahnsinn die Weltherrschaft bald an mich zu reißen, bin ich –  wie Du schon weißt – seit Monaten auf der Suche nach günstigen Möglichkeiten, die meinem kleinen Budget entsprechen, um meine Botschaft an Tausenden von Menschen schnell und effektiv zu bringen. Vor ein paar Monaten habe ich Instagram ® entdeckt, eine schöne Anwendung, die für meine Vorstellung gut genug ist.

Instagrammed 2.0 - EinKubaInBa

Mit deren Hilfe kann man, nach der Erstellung eines Kontos (manchmal sogar anonym), inspirierende Texte, Bilder und Videos in die breite Welt hinaus senden und so sein hart erkämpftes Publikum zu begeistern:

Das Hauptziel ist so einfach, wie genial: so viele Anhänger oder besser gesagt,  Followers zu bekommen. Indem man sie davon überzeugt, dass es sich lohnt bei dir vorbei zu schauen. Je mehr Followers, desto besser.

Instagrammed 2.0 - Scheiß draf, was die Anderen über DIch denken

Und natürlich will fast jeder auf Instagram diese Aufgabe so schnell wie nur möglich erledigen… am besten gestern. Dafür werden zahlreiche Tricks angewendet: Followers werden gekauft, mehrere Benutzerkonten erstellt, Bots eingesetzt, Kommentare simuliert oder Fake-Following (Schein-Folgen) verstreut. Was…? Du willst wissen, was ein Fake-Following ist? Ok, hier ist eine kurze Erklärung, wie das Ganze abläuft: Benutzer A abonniert innerhalb einer Stunde mehrere fremde Instagram-Konten, in der Hoffnung, dass sie ebenfalls Benutzer A zurück folgen. Sobald die anderen naiven Benutzer zurückfolgen, werden ihre Konten sofort deabonniert bzw. sie werden nicht mehr „gefolgt“. Ein unfollow findet statt. Besser gesagt, eine Menge davon!

Wozu soll man diesen Aufwand betreiben? ,  fragst Du Dich bestimmt. Tja, wenn man es schafft die Aufmerksamkeit von mehreren Tausend Followers auf sich zu lenken, könnte man viele Menschen beeinflussen oder als Influencer relativ viel Geld verdienen. Davon bin ich aber noch sehr, sehr, sehr, sehr, sehr …. sehr weit entfernt.

Und da ich auch den Gesetzen des Internets unterliege, muss ich zugeben, dass ich in dem Bann dem Fake-Followings gefallen bin. Denn das Wachsen der Liste seiner Followers zu beobachten, erweckt eine Illusion der digitallen Macht, die ich nicht erklären kann.

Daily Motivation Now - Followers

Doch jetzt muss ich Dir erzählen, was mir während der Interaktion mit einem anderen Fake-Follow-Akteur gestern passiert ist:

Eine Person hat mich höflich gebeten ihr zu folgen. Aus rechtlichen Gründen kann ich deren Namen nicht veröffentlichen,  deswegen nennen wir diese Person: Individuum. Ich bin der Bitte des Individuums nachgegangen und folgte ihm und es folgte mir ebenfalls zurück. Und alles war gut so. Wir folgten uns gegenseitig, die Welt war rosa und wir beide glücklich und zufrieden.

Instagram - Kannst Du mir bitte folgen?
Das Individuum – Kannst Du mir folgen? Ich – Nach ein paar Korrekturen, folgte ich dem Individuum.

Doch am nächsten Tag merkte ich, dass das Individuum mir nicht mehr folgte. Eine Aktion, die ich nicht so toll fand (obwohl ich selbst dasselbe mache, es fühlt sich immer kommisch an, wenn man selbst „das Opfer“ ist. Wie heißt es so schön: Wasser predigen aber selbst Wein trinken: erwischt!) und ihm rasch als Nachricht mitteilte.

Instagrammed 2.0 - Warum folgst du Mir jetzt nicht mehr?

Übersetzung:
Ich: „hmmmm… Du hast mich gebeten, Dir zu folgen und das habe ich getan. Danach hast du mich entfolgt. Das war nicht so nett. Ich werde dasselbe mit Dir machen. Ich nenne es Karma.“

Sekunden später postete das Individuum einen Kommentar, dessen Inhalt mich sehr überraschte…

Instagrammed 2.0 – Der Preis der Anonymität (2)

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Das Synapsen Seminar – Reloaded

Sag mal:
1. Was ist aus Deinen Vorsätzen im neuen Jahr geworden?
2. Hast Du Deine Ziele für 2018 – das Jahr, das besser werden soll – noch im Auge und arbeitest hart dran?
3. Willst Du Deine soziale Umgebung umstellen, Deine Ziele neu definieren, erreichen und weiter verfolgen?
Ja? Aber Du weißt nicht wie… Dann habe ich eine gute Nachricht für Dich: Ich auch nicht.

Denn nur Du bist in der Lage zu wissen, was Du GENAU haben willst, um Dich weiter zu bringen und endlich der Architekt Deines eigenen Lebens zu werden. Ich weiß, ich weiß… das hast Du oft genug hier im Blog gelesen und woanders gehört. Denn alle sprechen jetzt ständig darüber. Es ist irgendwie ein Trend geworden, alle müssen sich jetzt neu finden und nach innen gehen. Als ob wir alle einmal verloren gegangen wären. Aber genau darum geht es in dem Synapsen-Seminar RELOADED: Sich mental neu zu „kleiden“.

Mit Rhetorik, Gruppendynamik und einer Menge Humor erweitern wir unsere Denkweise, haben Spaß und lernen gemeinsam etwas für unser Leben:

Das Synapsen-Seminar in Bad Reichenhall

Am Donnerstag, den 08.02.2018 ist es so weit. Wir treffen uns von 18:30 bis 20:30 Uhr am Aegidiplatz 3 in Bad Reichenhall.

Es würde mich sehr freuen Dich im Seminar zu treffen.

Mehr Information findest Du unter: http://bit.ly/synapsen-seminar-2

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Brauchen wir dieses Drama?

Warum du vielleicht noch mehr Drama in deinem Leben brauchst.

Die meistens von uns wollen nur Frieden in ihrem Leben haben. Sich nicht  viel anstrengen zu müssen, um die schönen Sachen dieser Welt zu erreichen. Einfach alles mühelos in den Schoß  geschmissen zu bekommen. Am besten einen Sixpack bekommen, während wir vor dem Fernseher sitzen. Hauptsache keine Anstrengung – man könnte sich ja verletzen. Das ist bestimmt der Grund, warum diese Abnehm-Wunderpillen aus der Werbung stets ihre Abnehmer finden.

Trotzdem frage ich mich manchmal, was aus dieser Welt geworden wäre, wenn wir alle vernünftige Menschen wären. Und mit vernünftig meine ich nicht, nur sonntags in die Kirche zu gehen und am Abend zu Hause eifrig
über die Klamotten der Nachbarn zu lästern, sondern sich richtig ins Zeug zu legen. Sich anständig zu benehmen. Übertrieben empathisch zu werden, quasi wirklich scheiß nett zu einander zu sein. Taten hervorbringen, wie: Anderen Menschen pausenlos entgegen zu kommen; den Personen uns gegenüber jeden Wunsch von den Lippen abzulesen oder fremden Leuten  bedingungslos aus der Anonymität zu dienen.

Von heute auf morgen einfach weg. Alle würden auf einem Berg sitzen, Händchen halten und »Kumbaya My Lord« singen. Analysieren wir kurz das Ganze für eine Sekunde. Wenn alles in Ordnung wäre und jeder von uns alles hätte, was sein oder ihr Herz begehrt, könnte Folgendes passieren:

Es wäre auf einmal sehr still da draußen, unerträglich ruhig, so unpassend.


Denn es gäbe nichts mehr zu erfinden oder wonach man streben könnte. Alles wäre bereits erledigt. Die Vollkommenheit des Daseins.

Kein Streit, keine Auseinandersetzungen, keine Konkurrenz. Alles ist geregelt.

Nett kann ich auch
Quelle: www.gwbi.de / Geniale Lebensmottos, die inspirieren, humorvolle Sprüche, die erfrischen und pure Nostalgie, die verzaubert!

Keine Ehekrise, weil man in der Lage wäre, seinem Partner ins Gesicht zu sagen, dass die Beziehung in Laufe der Jahre irgendwie Kacke gelaufen ist.

Kein Drama. Keine Missverständnisse. Keine Konflikte.

Fazit

Hmmm… irgendwie langweilig. Meiner Meinung nach würde sich kein Mensch mehr anstrengen oder für etwas kämpfen. In den Medien, egal wo wir hinschauen, sehen wir nur Drama, Probleme oder schlimme Auseinandersetzungen. In den Nachrichten, Radio, im Internet. Egal, wohin das Auge und die Computermaus reichen. Wie die tägliche Droge, der jeder bewusst nachjagt. Und wir werden immer süchtiger danach.

 

Integration schreibt man mit ä

Keine Integration ohne Integrität

Montag, der Anfang einer neuen Woche. Das Wetter trug dazu bei, meine Laune richtig in den Keller zu befördern, denn draußen war es sonnig und der Himmel kristallklar. Wunderbar, einer dieser Momente, in denen man sich fragt, warum ich? Wieso sitze ich hier im Büro, während es draußen so schön ist. Noch dazu, hatte ich einen stressigen Morgen gehabt, da eines unserer IT-Projekte nicht das „machen“ wollte, was wir uns gewünscht hatten. Na gut, »Ich mache Mittag«, sagte ich zu einem meiner Kollegen, der die Stellung während meiner Abwesenheit halten sollte.

»Ein wenig frische Luft kann ja nicht schaden«, dachte ich mir.

Sekunden später saß ich auf dem Fahrrad und bin „gut gelaunt“ nach Hause gefahren. Mit Hunger im Bauch und der Freude im Hinterkopf, bald eine leckere Mahlzeit zu genießen. Denn die beste Freude, ist die Vorfreude.

Auf dem Weg dorthin sah ich zwei Mädchen (zwischen 7 und 10 Jahren) mit Migrationshintergrund, wie man heutzutage politisch korrekt sagt und schreibt. Migrationshintergrund? Ehrlich Leute, ich weiß nicht, wer solche Begriffe sich ausdenkt. Ernsthaft… werden in der Regierung extra Denker dafür eingestellt und bezahlt? Oder muss eine Elite-Gruppe von Studenten, bevor sie in das Parlament einziehen, eine Liste voll mit solchen Begriffe beim Kanzleramt abgeben? Oder wahrscheinlich liegt einer dieser Menschen abends im Bett und wacht schweißgebadet um 3:00 Uhr in der früh schreiend auf: »Heureka! Ich habe endlich den nächsten, ultimativen Begriff, um die Ausländer in diesem Land nicht zu beleidigen. Das wird der Hammer!«?

Hmm… aber nur vielleicht. Doch das ist genug Stoff für mehrere Beiträge und nicht Bestandteil dieser Geschichte. Deswegen kehren wir zurück zu unserer Erzählung… wo waren wir? Ah, genau. Ein Fahrrad, zwei kleine Mädchen und der Denis mit seinem Stress.

Ich sah die zwei Mädchen aus der Ferne und wollte gute Laune verbreiten: Ein gesundes Lächeln den Gesichtern fremder Leuten zu entlocken, ist ein Hobby von mir, das ich ungern aufgeben möchte. Eine günstige Gelegenheit nett zu sein und mich ein wenig abzulenken, denn dieses ungehorsame IT-Projekt wollte meine Synapsen nicht in Ruhe lassen.

»Hallo«, kam mir spontan über die Lippen, als ich an dem ersten kleinen Mädchen vorbei fuhr.
»…«, genau. Sie sagte nichts. Sie schaute mich einfach wie ein Auto an.

Sicherlich lag es an meiner Tonlage, die vermutlich so tief war – Sie hat mich nicht gehört – dachte ich mir. Aber es sollte nicht daran scheitern, die waren zu zweit. Ich wusste, was zu tun war: Lauter reden. Sicherstellen, dass meine Stimme von dem zweiten, älteren Mädchen wahrgenommen wird.

»Hallo«, rief ich erneut ein bisschen lauter, als ich an dem zweiten Mädchen vorbei fuhr. Und was sie dann sagte, überraschte mich sehr…

[Fortsetzung folgt…]

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Die negative und stille Post meiner Synapsen

Denis Domínguez - Der MotivAteur

Ich muss euch etwas gestehen, diese Woche bin ich mit meinem Ziel, die Weltherrschaft an mich zu reißen, NICHT sehr weit gekommen. Die Kraft hat mir gefehlt. Und dieser Mangel lag weder an dem Dauerregen, der zurzeit in ganz Deutschland sein Unwesen treibt, noch an der Abwesenheit der Sonne, sondern an meinem neuen Experiment: Wieder ein Selbstversuch, den ich vor genau einer Woche angefangen habe. Es ging um DeMotivation.

Ok, ich weiß… der Zeitraum von sieben Tagen ist sehr kurz, um ein vernünftiges Ergebnis über ein so kompliziertes Thema wie Selbstvertrauen, positive Impulse und Lebensenergie zu erzielen. Ich wollte tatsächlich erfahren, ob meine Gedanken in der Lage sind, meinen Werdegang zu steuern oder negativ zu beeinflussen. Überall lesen wir die Behauptung, dass unsere Gedanke unser Treiben lenken. Und wenn man nicht aufpasst, unsere gesamten Werdegang negativ beeinflussen. Meine Neugier durstete nach Antworten.

Der Test war ganz einfach, eine Woche lang…
– Abstand von dem starken Wort namens Motivation zu nehmen,
– keine Salsa-Musik in der Früh zu hören,
– nicht tanzen während des Kochens,
– anstatt den Tag mit einem Witz anzufangen, musste ich mir die schlechten Meldungen aus dem Radio anhören oder eine unglückliche Nachricht aus dem Netz – denn es wimmelt so von diesen elenden Botschaften überall da draußen.
– keine positiven Menschen ansprechen und falls jemand mich in ein Gespräch involvieren sollte, musste ich diese Unterhaltung so kurz und knapp wie nur möglich halten – Smalltalk untersagt.
– am Abend musste ich mir  wieder Nachrichten anschauen. Allein und vor dem Computer. Wenn das Gewicht des Tages am schwersten auf meinem Rücken lastete und meine blinzende Augen pausenlos nach Ruhe schrien. Und mit schlechten Nachrichten, meine ich richtig schlechte Nachrichten, denn ich habe diese extra ausgesucht, zielgerichtet gejagt, aus der Tiefe des Internets mühsam gefischt: Wie ein Vampir, der in einer dunklen Nacht seine verzweifelte Beute auflauert und am Ende gnadenlos verschlingt.

Ich kann nicht genau sagen was, aber während dieser Woche veränderte sich etwas in mir. Vielleicht waren diese ständigen, negativen Nachrichten schuld, oder der Mangel an Musik aus der Heimat in meinen müden Ohren, oder die Abwesenheit der guten Laune morgens in der Früh, oder wahrscheinlich war es nur meine Überzeugung, dass es mir schlecht gehen sollte, um meine eigene Wette zu gewinnen. Der Grund war nicht so wichtig, sondern das Resultat: Ich hatte keine Kraft, keine Lust, keine Motivation, um irgendetwas nach der Arbeit zu erledigen.

Depressionen aus Angst und Trauer

Ich würde es nicht wagen es eine Depression zu nennen, doch es hat sich verdammt noch mal wie eine angefühlt. So stark, so dramatisch, so leer. Ich weiß nicht, was im Kopf einer depressiven Person passiert. Denn meistens sind diese Gedanken das Echo einer schwereren Kindheit oder Traumata aus einer düsteren Vergangenheit. Und außerdem bin ich kein Psychologe, um solche Themen analysieren zu können. Aber in einem Punkt bin ich mir ganz sicher: Mit dieser Ladung an schlechten Botschaften, mit denen wir täglich konfrontiert werden, wird der Zustand dieser Personen bestimmt nicht besser. Und stell Dir vor… es war NUR eine Woche und ich konnte das Experiment jederzeit abbrechen. Ich möchte nicht wissen, in welcher Stimmung ich wäre, wenn dieser Zustand Monate dauern würde und ich nicht wüsste, wie ich solches Elend beenden könnte. Wieso versuchen diese Botschafter der dunklen Gedanken (viele Zeitungen, das Fernsehen, Nachrichtensender, nostradamische* Magazine und Co.) mit ihren apokalyptischen Prophezeiungen und schlechten Omen uns ständig in Angst und Panik zu versetzen: Krieg, Mord, Armut oder Weltkatastrophen. Haben diese Menschen irgendwelche düstere Zwecke, die unsere Synapsen sich nicht vorstellen können?

Dann habe ich mir gedacht: Es muss etwas getan werden. Wir müssen diese Dunkelheit mit Licht durchdringen! Und mit Licht meine ich nicht aus irgendwelchen Himmelsrichtungen. Nein! Ich meine der Vernunft aus unserem Inneren; aus unseren Gedanken, Erfahrungen und Überzeugungen. Denn es geht nicht darum, keine Angst zu haben – denn jeder spürt dieses lähmende Gefühl  ab und zu – sondern es geht schlicht und einfach darum, trotz seiner Angst, Schritte zu setzen, um diese zu überwinden, um seine Ziele im Leben zu erreichen.

Und ich habe damit angefangen, die Angst in mir zu besiegen. Die Dunkelheit abzuwenden. Mit Seminaren und positiven Impulsen: http://denis-dominguez.de/denis-dominguez-der-motivateur-seminare/#seminare

So etwas brauchst Du natürlich nicht, denn du bist ein fleißiger Leser meines Blogs und mit Sicherheit eine sehr kluge, starke und motivierte Person. Aber falls du jemanden kennst, der ein Stück Motivation, seine mentale Stärke verschärfen will, oder einen Ruck nötig hat, um in seinem Leben vorwärts zu kommen, schicke dieser Person diesen Link: Das Synapsen-Seminar  (http://denis-dominguez.de/seminar-dauerhafte-motivation/#synapsen_seminar_inhalt). So könnten wir gemeinsam ihrem inneren Schweinehund kräftig in den Hintern treten.

Das Synapsen-Seminar / Gegen Mobbing

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Mama, Mama… wo sind die Leute…?! (2)

Wo san di Leid?

(…)

Ja, es herrscht Krieg. Nicht nur in Südsudan, Syrien oder in anderen fernen Ländern, sondern auch bei uns in unseren Wohnzimmern. Ein lautloser Waffenkampf gegen die immer wachsende Digitalisierung. Die elektronischen Schlachten der modernen Zeit. Marlene übertrug das Lied vom Pete Seeger aus dem 1955 um die Menschheit auf die Gefahr des Wiederkehren der Kriege aufmerksam zu machen. Am Spielplatz hörte ich nur Stille. Hoffentlich durchdringt diese Geräuschlosigkeit die Köpfe unsere Kinder, um diese öfter von den Maschinen zu entfernen. Vielleicht merken sie dann, wie zauberhaft draußen alles ist. Und wir Eltern nicht gezwungen werden solche motivierende Sportprogramm-Maßnahmen zu ergreifen:

Sportprogramm | Rabenmütter | SAT.1 | TV
YouTube-Channel:
https://www.youtube.com/channel/UC7_LZ-6cxAv-osFwJKWE2WQ

Mehrere Videos findest du auf http://www.sat1.de/tv/rabenmuetter

Und jetzt gehe ich mit meiner Tochter Basketball spielen. 😉

☼ ☼ Ich wünsche Euch allen einen schönen, sonnigen Sonntag! ☼ ☼

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♪ ☼ ♫ Fröhliche Weihnachten ♫ ♪ ☼

Der Frühling steht vor der Tür und die warme Sonne begrüßt die fernen einsamen Berge. Alle bereiten sich vor, die neue Jahreszeit mit offenen Armen zu empfangen. Und ich sage nur: Bla bla bla… nichst da. Boah, was für einen Start hatte unser toller Frühling! Da fehlen nur die Piña Coladas auf dem Balkon. Und wenn man dem Wetterbericht Glauben schenken soll… die nächsten Tage werden noch so kuschelig bleiben. Meine Frau sagt mir immer, dass der Winter in Deutschland nur drei Monate dauert. Ich weiß nicht in welchem Deutschland sie wohnt.

Auf dieser Seite der Erdkugel wartet mein Körper sehensüchtig immer noch auf die Möglichkeit Vitamin D3 regelmässig zu resorbieren. Und während dieser Wartezeit freue ich mich, weil Freude unserer Leben bereichert. Wenn es schneit, lache ich, denn wenn ich mich nicht lache, schneit es sowieso.

In diesem Sinne: Ich wünsche Euch eine wunderbare Zeit mit euren Lieben und fröhliche Weihnachten in April:

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Die Macht der Dankbarkeit

Februar 2006, Freilassing. Der Regionalzug hatte Verspätung und ich einen wichtigen Termin in München, der zu platzen drohte, wenn der Schnee nicht bald aufhörte zu fallen. Eine rätselhafte Warnung verließ den alten Lautsprecher am Gleis und ich starrte die alten Boxen an, als ob die unverständlichen Sätze gleich mit Untertiteln ausgestrahlt worden wären.
»…Vorsicht bei der Einfahrt« konnte ich am Ende des letzten Satzes gerade noch heraushören. Alle betroffenen Passagiere bereiteten sich vor, die Bahn kam.

Schon im Zug, nahm ich einen Platz in der zweiten Klasse am Fenster, senkte meinen müden Kopf an die Scheibe und schaute mir den immer ferner werdenden weißen Bahnsteig an: Abgabedatum, Projekte, Unterlagen, Anforderungen, (…). Wie in einem Karussell drehten sich diese Gedanken pausenlos in meinem Kopf. Der ganze Stress und dieser verdammte Termin… Minuten vergingen. Endlich Ruhe.

»Ihre Papiere, bitte…!«, hörte ich plötzlich.
Oh, einen Augenblick nicht aufgepasst. Kurz eingeschlafen? Zwei uniformierte Polizisten standen vor mir. Der Mann wiederholte seine Aufforderung. Seine Partnerin – eine schöne, junge,  blonde Dame – sagte nichts. Sie blieb ruhig und beobachte mich. Die Polizisten spürten im Nacken die anschuldigenden Blicke der Passagiere, in dem zur Hälfte besetzten Waggon. Die Gesetzeshüter waren ohne Zweifel direkt zu mir gekommen. Scheinbar wurde noch keine andere Person kontrolliert. Nur ich. Langsam fixierten meine Augen sein Gesicht. Dann zog ich sachte aus meiner linken Tasche einen nagelneuen deutschen Ausweis heraus. Er nahm ihn und machte einen Schritt zurück zu seiner weiblichen Kollegin.

Jetzt wäre für mich der günstigste Moment gewesen, um die »Sie-kontrollieren-mich-nur-weil-ich-ein-Ausländer-bin« Karte zu spielen. Vielleicht lag es daran, dass ich müde war oder, dass ich vor ein paar Monaten ein vollständiges Mitglied dieser Gesellschaft geworden war. Aber mir kam nur ein Wort über die Lippen: »Danke«.
Der Polizist verstand den Sinn meines Wortes nicht. Seine Körpersprache offenbarte seine Überforderung. Sein Gesicht fand keine 
definitive Mimik, um die Unsicherheit schnell genug zu verbergen. Erstaunlich, welche Kettenreaktion von widersprüchlichen Emotionen so ein winziges Wort in einer heiklen Situation auslösen kann.
»Wieso danke?« wollte er unbedingt erfahren ohne mich anzuschauen.
»Stellen Sie sich vor, ich wäre ein gesuchter Verbrecher. Sie hätten mich ertappt. Ich wäre jetzt verhaftet…«, erklärte ich.
»Ok…« sagte er noch verwirrter. Seine Verzweiflung hatte ihn noch im Griff. Scheinbar ist Lob Mangelware in diesem harten Beruf.
»Im Grunde genommen, …«, fuhr ich fort »… beschützen Sie mich auch und dafür danke ich Ihnen.« So beendete ich mein Statement.
Er hob seinen Blick, und grinste zu seiner Kollegin. Schloss meinen Pass und gab ihn mir lächelnd zurück. Beide verabschiedeten sich höflich und wünschten mir einen schönen Tag.

»Ihre Papiere, bitte…!«, hörte ich noch einmal weiter hinten im Wagen.

Später in München hatte ich ein erfolgreiches Meeting. Das Projekt war gerettet. Sein Wunsch ging in Erfüllung: Ich hatte einen schönen Tag in dem herrlichen München – der Hauptstadt Bayerns.

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Bayern – des sama mir?

Bayern ist ein wunderschönes Bundesland, wo Menschen sich freundlich grüßen und für einander sorgen. Habe ich mir immer schon gedacht…

Und … so ist es auch. Sogar damals 1998 als ich zum ersten Mal in Minga am Flughafen gelandet bin: Ein einmonatiger Sommerurlaub, der sich um zwei zusätzliche verlängert hatte . Obwohl ich die Sprache kaum kannte und mir alles fremd vorkam, konnte ich etwas sofort erkennen und bewundern: Schöne, offene, lächelnde Gesichter überall wohin das Auge auch reichte. Auf den Straßen, im Supermarkt und in der Stadt. Alle schienen wohlgesonnen zu sein.

Seit 1999 lebe ich hier – In Bayern. Die Liebe hat mich aus Kuba hierher verschleppt und bis heute bereue ich es nicht diese Lebensfreude kennengelernt zu haben. Als Kubaner dachte ich, dass wir die Freude selbst erfunden hätten, aber nein, ich habe mich geirrt. Die Bayern wissen auch wie man Glückseligkeit empfindet.

Diese lustigen Bayern. Irgendwie ansteckend. Das meine ich ernst. Vor allem – dieser Leberkäse-mit-Bier-Sauerkraut-Humor. Einfach herrlich.

Da lossd ma se’s guad geh. Von der Lässigkeit der Bayern schneide ich mir immer wieder eine Scheibe ab.

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