Reparatur der Liebe

Heute habe ich ein kleines Geschenk an Euch.

Aber bevor ich dir es überreiche, habe ich eine Frage. Geht alles in der heutigen Zeit schneller kaputt: Die Waschmaschine, die Wirtschaft, das geliebte Auto oder die ewige Liebe? Vielleicht liegt es an den negativen Schwingungen der Medien, oder an dem digitalen Hass in vielen Herzen, oder an den monatelangen winterlichen grauen Tagen ohne sichtbare Sonne. Ich weiß es nicht. Aber ich glaube nicht, dass die Liebe heutzutage öfter kaputter geht als sonst, wie manche behaupten.
Hmmmm…
Kaputte Liebe.
Warum? Muss das sein?
Ist das eine Prüfung, die wir ALLE bestehen müssen, um die Personen, die wir lieben, verdienen zu können?

Vor ein paar Stunden habe ich eine Diskussion mit jemandem gehabt, der mir sehr am Herzen liegt. Am Ende des verbalen Streits – als unsere Gedanken in entgegengesetzte Richtungen gingen – wusste keiner von uns, wer Recht hatte. Ich konnte mich nicht einmal dran erinnern, wann die Disharmonie angefangen hatte. Denn Stunden zuvor, war alles so normal, so routiniert, so perfekt. Jeder Satz, den wir am Telefon ausgetauscht haben, schien in Ordnung zu sein.

Minuten später als mein Zorn mich verließ, konnte ich den verblassenden Grund des Streits von meinen Synapsen nicht mehr aufrufen. Es war, als ob seine unbedeutsame Natur die Gestalt eines vergessenen Rückblicks in meinem Hinterkopf angenommen hätte. Genau dort, wo unangenehme Erinnerungen ihren letzten Ruheplatz finden. Doch in diesem Moment wurde mir klar, wie dünn die Grenze zwischen Harmonie und Chaos sein kann. Wie banal manche Auseinandersetzungen sein können und schnell den Verstand vernebeln. Dieses Intervall, wenn die ganzen Bücher über Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung ihre Wirkung verlieren. Am Ende siegte die Vernunft und die Liebe war wieder repariert, erneut gerettet.

Und hier ist mein Geschenk an euch: Ich wünsche allen Blumen für euren seelischen Rosengarten, sonnige Gefühle für die grauen Tage, intelligente Werkzeuge für die Reparatur der Sehnsucht und ein befreiendes Lied auf dem Weg eures emotionalen Wohlbefindens.

Ich wünsche Euch viel Geduld und Stärke für die Wartung der Liebe.

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Wie das Synapsen-Seminar gelaufen ist

Warum man seine Begeisterung nicht so früh aufgeben sollte

Vor ein paar Tagen habe ich während meiner Arbeit gegen 11:00 Uhr einen Anruf von der VHS-Verwaltung aus Bad Reichenhall erhalten. Nach der netten Begrüßung am Telefon, hat mir die Dame Folgendes mitgeteilt:
»Es haben sich nur 3 Teilnehmer für das Synapsen-Seminar angemeldet.«
»Was? Nur 3 Teilnehmer?«, wiederholte ich überrascht.
»Sollen wir den Termin absagen?«, fragte die Dame am anderen Ende.
»Nö! Das ist super!«, erwiderte ich.
»Es sind immerhin 3 Personen, die sich für das Thema dauerhafte Motivation interessieren«, ergänzte ich.
»… und das muss man würdigen. Außerdem kenne ich eine zusätzliche Person, die noch Interesse hat. Also es wären 4 Teilnehmer insgesamt. Ich habe nichts dagegen, trotz der geringen Anzahl an Teilnehmern das Seminar zu halten«, beendete ich meine Aussage.
»Ah, ok. Sehr gut. Das freut mich«, antwortete die nette Stimme am Telefon.
»Ich finde Ihre Einstellung gut. Denn es ist immer unangenehm, einen Termin abzusagen«, setzte die Dame fort.
»Abgemacht! Ich informiere die 3 Teilnehmer, dass das Synapsen-Seminar stattfinden wird.«

Wir verabschiedeten uns voneinander. Meine eigenen Synapsen fingen an sich mit dem Gedanken anzufreunden, bald vier neugierige Zuhörer auf dem Weg in die faszinierende Welt der dauerhaften Motivation zu begleiten und zu begeistern.

Die Begeisterung im Leben - Der MotivAteur

An dem Tag, an dem das Seminar stattfand, brauchte meine Frau das Auto. Und deswegen wurde ich von einer guten Freundin zu Hause abgeholt. Sie hat den Limousinen-Dienst nach Bad Reichenhall gern übernommen, weil sie das Ass in meinem Ärmel, um die Anzahl der Teilnehmer um eins zu erhöhen, war.

Auf dem Weg dorthin, war ich im Auto nicht so gesprächig. Ich war ein wenig nervös und wollte mich nur auf die kommenden Stunden konzentrieren. Eine Art Premiere für mich: Drei fremde Leute hatten Interesse an meinem Seminar. Langsam wurde es ernst. Durch meinen Kopf wandelten verschiedene Möglichkeiten, wie ein lässiger Anfang aussehen könnte oder was ich den Teilnehmern sagen sollte, um das Eis zu brechen und um peinliche Situationen zu vermeiden. Du weiß schon: Diese Momente, wo man glaubt die Situation unter Kontrolle zu haben, aber die Realität uns fast immer einen Strich durch die Rechnung macht: Lampenfieber-Episode und Co. Wie du schon weißt, bin ich ein sehr schüchternes Individuum und muss erstmal warm laufen. Trotz allem habe ich mir gedacht: »Was soll’s. Locker bleiben und abwarten, wie alles sich so entwickelt…«

Wer nicht wagt - Der MotivAteur

Am Ort angekommen, ließ mich meine Freundin aus dem Auto steigen, denn sie wollte zwei andere Personen, die ebenfalls mit uns gefahren waren, woanders kurz „abliefern“. Ich rannte die Straße entlang, ging in das Galerie-Gebäude des alten Feuerwehr-Hauses und sauste mit zwei kleinen Koffern – in denen sich das Zubehör für das Seminar befand – die Treppen hoch. Ich betrat den Raum und mit Hilfe des fleißigen Hausmeisters bereitete ich alles vor. Der Raum war groß genug und entsprach meinen Erwartungen.

Minuten später kamen die Teilnehmer herein: Meine Chauffeuse und 1, 2, 3, 4 weitere Personen.
»Ok«, dachte ich mir. »Wie schön, dass eine Person noch dazu gekommen ist.«
Kurz danach legten wir mit dem Vortrag los. Wenige Minuten später, kam eine sechste Person dazu. Ich hieß sie willkommen und bat sie herein, während ich die nächste Folie zeigte, um den Flow des Vortrags nicht zu unterbrechen.

Alles ging super. Das ist der Vorteil, wenn man mit motivierten Menschen arbeitet. Das Ganze läuft von allein. Bis die Tür plötzlich aufging. Fünf neue Gesichter betraten in Eile den Raum. Kurz dachte ich, dass sie sich vertan hätten und sie aus Versehen zu mir gekommen wären. Denn es fanden auch andere Kurse gleichzeitig statt. Doch eine der Damen hat das Zauberwort Synapsen gesagt und mir wurde klar: Super, die Werbung in der Zeitung hat doch zugeschlagen.

Das Synapsen-Seminar in der Zeitung

Ich bat sie ebenfalls Platz zu nehmen. Was sie rasch taten und wir konnten mit der Präsentation weiter machen. 11 Teilnehmer! Wow, mehr als ich erwartet hatte. Ich war richtig überrascht, wie viele Personen sich mit dem Thema Motivation beschäftigen und vor allem bereit sind, in ihrem Leben bald etwas zu verändern. Das Alters-Spektrum im Raum war bunt gemischt: bestimmt zwischen 22  und 70 Jahren: Eine Fest der Generationen.

Quelle: www.gwbi.de

Leute, es war der Hammer! Wir haben eine Menge Spaß gehabt und beschenkten uns reichlich mit neuen Ideen, Vorschlägen und Denkanstößen. Meinerseits: Ich habe den Abend genossen und war geehrt so viele motivierte Menschen in meinem Seminar haben zu dürfen. An dem Abend habe ich zweifellos viele neue Sachen über Menschen, ihre Ziele und die Gründe ihrer Motivation gelernt.

Das Synapsen Seminar ® - Mentale Stärke durch Humor
Das Synapsen Seminar ® – Mentale Stärke durch Humor

Fazit

Das Synapsen-Seminar war wieder ein Erfolg. Und es lag nicht an mir, sondern an den tollen Menschen, die an dem Abend zusammen gekommen sind. Aber eine Frage lässt mir keine Ruhe: Was wäre passiert, wenn ich den Termin wegen der geringen Teilnehmerzahl abgesagt hätte?

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Errata – Sorry, aber das war Käse

»Der erste Schritt zur Selbsterkenntnis ist zu erkennen, dass man falsch liegt.«

Ich weiß wirklich nicht, ob das stimmt, aber der Spruch gefällt mir und deswegen bleibt der Satz genau so. Außerdem es ist mein Blog… ich meine Dein Blog, oder besser gesagt … unser Blog? Hmm… jetzt bin ich mir nicht so sicher, wem der Blog gehört, aber eine Sache weiß ich mit Sicherheit: Ich habe einen Fehler gemacht.

Fehler sind eine wunderbare Sache, wenn man etwas daraus lernen kann. Allerdings fürchten sich viele davor, weil diese Entgleisungen uns dumm, sehr klein oder sogar unfähig vor den Augen der anderen aussehen lassen. Und da ich nicht dumm sterben möchte, möchte ich gern aus diesem Fehler etwas lernen: Verantwortung zu übernehmen.

Von welchem Fehler spreche ich? Im letzten Beitrag „2017, Statistiken und Prost“ habe ich euch a bisserl an Schmarrn erzählt. Ich zitiere:

Meine eigene Zitate als Fehler

Aber dieser Satz war Käse, denn obwohl die Hoffnung zuletzt stirbt, hat sie mit dem Erfolg im Jahr nicht viel zu tun.

Es ist nicht das Jahr, sondern Du!

Denn abgesehen von den kosmischen Schicksalen, die wir nicht kontrollieren können, wie Tod, Unfälle oder schlechtes Karma …

… nur Du trägst die Verantwortung für Deine Entscheidungen und Taten.

… nur Du kannst Dein eigenes Leben von den unangenehmen Sachen, die Dir nicht gut tun, befreien.

… nur Du kannst einen Plan für dein Leben zusammenstellen und systematisch durchführen.

Quelle: www.gwbi.de / Geniale Lebensmottos, die inspirieren, humorvolle Sprüche, die erfrischen und pure Nostalgie, die verzaubert!

Fazit (Mit der Gefahr wieder einen Fehler zu machen)

Das Jahr selbst manifestiert sich gleich für uns alle und trägt nichts zu unserem Erfolg bei. Es sind ganz einfach die Entscheidungen, die wir auf dem Weg dorthin treffen, die den Unterschied machen. Bist du bereit Deinen eigenen Weg zu gehen?

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

2017, Statistiken und Prost

Warum 2017 ein verdammt gutes Jahr war

Dez. 2017 –  »Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast« – habe ich irgendwo mal gehört oder gelesen. Und ich kann gestehen: Diese Aussage stimmt und ich kann sie nur unterschreiben.

Seit vielen Jahren schenke ich Statistiken keinen Glauben mehr. Die Zeiten sind vorbei, seit ich auf Kuba irgendwelche Märchen über wirtschaftliche Wunder in der Zeitung las, und sofort in die Luft sprang mit dem Satz auf den Lippen: Hurra, bald geht es uns vieeeeel besser! Mir wurde nie beigebracht, die „guten Nachrichten“ aus dem Ausland mit den schönen Versprechen als Verpackung zu hinterfragen, sondern einfach nur blind weiter an den alten, maroden, sozialistischen Traum zu glauben.

Ich kann mit Statistiken alles beweisen

Leider werden Statistiken oft sogar verwendet, um schlechte Nachrichten schneller zu verbreiten. Du brauchst nur den Fernseher einzuschalten – am besten um 20:00 Uhr – um zu sehen, was ich meine.

Statistiken… diese utopischen Darstellungen der Realität – meistens mit bunten und übertriebenen Balken – sind da, um uns genau das Gefühl zu geben, dass wir richtig liegen. Die Bestätigung einer Hypothese: Mein Kind, du hast Recht. Und das funktioniert immer. Denn sei mal ehrlich, wer will nicht immer Recht haben? Genau! Jeder von uns.

Aber wie ihr alle bereits wisst, haben wir in diesem Blog eine gemeinsame Lebensaufgabe, die uns alle verbindet: Das Unheil dieser Welt in Hoffnung zu verwandeln. Und deswegen schauen wir uns gleich mit Hilfe von Statistiken 7 Gründe an, warum 2017 doch ein gutes Jahr war.

Laut Statistik…

(1) … hat sich die Gleichberechtigung für Frauen auf der gesamten Welt verbessert (Quelle: the-global-gender-gap-report-2017). Ein Beispiel ist Saudi Arabien, wo Frauen jetzt sogar alleine Autos fahren dürfen. Wow, was für einen Fortschritt.

(2) … hat sich die Zahl der Kinderarbeit auf der gesamten Welt im 2017 halbiert. Und die Bildung für Kinder soll sich in den nächsten Jahren sogar verbessern: Siehe Quelle:

(3) … war 2017 ein gutes Jahr für die Umwelt und die Natur. Wir haben zwar noch reichlich Plastiktüten im Umlauf. Aber hey, es werden immer weniger. Außerdem (laut Statistik) nehmen die Stromquellen aus regenerativen Energien stetig zu.

(4) … wurden in diesem Jahr 2017 viele Innovationen erfunden und patentiert. Diese sollten uns in einer näheren Zukunft ziemlich viel bringen.
(Quelle: statista.com)
Statista - Innovationen Weltweit(5) … hat Frankreich angefangen Fake-Bilder öffentlich zu enttarnen. Seit 2017 muss man in Frankreich bei allen Bildern, auf denen Models abgelichtet werden, immer darunter schreiben, ob diese in irgendeiner Form manipuliert wurden. Und wenn ja, mit welchem Programm. Damit wollen die Behörden das Problem mit der Magersucht bei Jugendlichen bekämpfen.

(6) … hat sich die Beziehung zwischen Russland und der U.S.A sehr verbessert. Obwohl ich nicht genau sagen kann, ob das gut oder schlecht für uns ist, möchte ich trotzdem gern glauben, dass dieses Ereignis erfreulich ist.

(7) … wachsen immer mehr Blogs, wie Pilze aus dem Boden.
Quelle: https://de.statista.com/themen/248/blog/
Und dieser ist mit Abstand der beste Grund, warum 2017 ein geiles Jahr war und noch ist: Die Geburt unseres Blogs: Ein Kubaner in Bayern! Denn in März 2017 habe ich den Mut gefunden den ersten Beitrag zu erfassen und danach euch nach und nach als Leser zu gewinnen. Ein Blog, den keiner braucht, der uns aber an jedem Sonntag näher bringt und zum Nachdenken inspiriert. Und hiermit möchte ich mich erneut bei euch – den besten Blog-Lesern der Welt – für die Treue bedanken. 😉

Fazit

Ja, 2017 war in meinen Augen ein verdammt gutes Jahr und ich hoffe, dass 2018 genau so oder noch besser wird. An Statistiken glaube ich immer noch nicht, aber es ist bekannt, dass die Hoffnung zuletzt stirbt. Vielleicht kann sich alles in 2018 ändern und wir können endlich die Wahrheit mit Statistiken belegen. Aber bis dahin wünsche ich Dir  alles Gute und ein frohes neues Jahr!

 

Es ist Weihnachten!

Es ist so weit, heute ist WEIHNACHTEN!!!! ♪♫♪

Die letzten drei Tage habe ich -krank- im Bett verbracht.
Und damit meine ich riiiiiichtiiiiiig krank, mit Frostfieber und Co.

Eine gute Gelegenheit an nichts zu denken, dem Körper ein wenig Zeit
zu geben, sich aus eigenen Kraft zu regenerieren und wieder mir mal
wieder zu bestätigen, wie beschissen der Tag sein kann, wenn
die notwendige Gesundheit fehlt.

Heute werde ich nicht viel predigen, oder euch erzählen,
wie das Leben funktionieren sollte, sondern mich einfach nur
bei meinen Lesern für die Treue bedanken und ein fröhliches und
gesegnetes Weihnachtsfest, sowie Gesundheit und Glück im neuen Jahr wünschen:

Ein Kubaner in Bayern - Frohe Weihnachten

Motivation, Träume und Kunst

Warum deine Ziele keine Wünsche werden sollten.

Motivation könnte die Kunst sein, seine Ziele und Träume nicht durcheinander zu bringen. Auf meiner Reise als der MotivAteur ®  durch diese breite Welt der ständigen Selbstentdeckung (jeder weiß, dass Ainring eine große Metropole ist 😉 ) habe ich immer wieder erlebt, wie Menschen ihre Ziele aufgeben und ihre Träume früh begraben.

Motivierte Lebensathleten, die ihr Leben lang die eigenen Träume und Ziele auf dem Rücken getragen haben, geben einfach auf. Sie entleeren den Rucksack und füllen ihn mit nagelneuen, bitteren Enttäuschungen; eine Last, die nach und nach schwerer wird. Ich habe einen Verdacht. Ich glaube, es liegt an dem Alter. Je mehr Kapitel wir über unerreichte Ziele und Träume im Buch des Lebens ohne einen Radiergummi schreiben, desto schwieriger werden Themen wie: »Selbstverwirklichung.«

Am Anfang unseres Werdegangs sind wir mit viel Mut, bunten Erwartungen und endloser Neugier aufgeladen. Diese Überzeugung, die uns antreibt und bestätigt, dass wir alles schaffen können:

Angelika Doss - Motivation braucht Motive
Portraitfotografin: Kerstin Fuchsjäger https://www.facebook.com/fuchsjaeger/ http://www.kerstinfuchsjaeger.at/

Wie bei dieser jungen Dame, die mir bei einer Veranstaltung in OÖ zufällig über den Weg gelaufen ist. Sie ist Studentin, Model und Sängerin und bringt bald sogar ihre eigene CD-Single raus. Als ich das erfahren habe, wollte ich unbedingt die Gründe für ihre tägliche Motivation erfahren:

Fazit

Für die Formulierung von Zielen benutzen wir gerne in der IT-Branche folgende Faustregel: »Ziele werden S.M.A.R.T. formuliert«, das heißt Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert.

Hier ein kleines Beispiel, um das Ganze besser zu erläutern:
Man nehme unser Lieblingsthema: »Gewicht reduzieren«.
Wie oft hast du Folgendes gehört?: »Ich möchte bald abnehmen«.
In diesem Satz verbirgt sich leider kein Ziel, sondern nur ein Wunsch.
Denn die Person weiß nicht so genau, was sie will, sondern nur, was sie sich wünscht.

Ohne Motivation geht nichts

Eine bessere Formulierung wäre: »Ich werde 5 Kilos in den nächsten 6 Wochen abnehmen, indem ich meine Ernährung umstelle und 3 Mal in der Woche – 2 Stunden am Tag – intensiv Sport betreibe. Man könnte sogar die Sportart genauer beschreiben. Die Formulierung ist quantifiziert, realistisch, detalliert, interessant und sogar terminiert. Damit sagst du deinen Synapsen: WOW! Ich weiß genau, was ich in den nächsten Wochen machen werde, um mein Ziel bald zu erreichen.

Das Jahr geht rasant zu Ende. Bald werden neue Pläne für die Umsetzung von neuen Vorhaben, die rasch unterbrochen werden, geschmieden. Und darum frage ich mich: Welches ist dein nächstes Ziel?

Portraitfotografin: Kerstin Fuchsjäger | www.kerstinfuchsjaeger.at

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

 

Kämpfen für einen guten Zweck

Wenn der Tod erneut mein Begleiter wird

8:50 Uhr, Sonntag in Mitterfelden. Der Wecker hatte bereits vor 10 Minuten geklingelt, aber die Symbiose zwischen meinem Bett und meinem Körper wollte sich irgendwie nicht auflösen. Meine Gedanken waren woanders, weit, weit weg, im Jenseits. Bei einem guten Bekannten von mir: Dem Tod. Themen wie: Abschied von jemanden zu nehmen, einen neuen Anfang zu wagen oder den Sinn des Lebens zu finden, kehrten heute früh zu meinen Synapsen zurück.

Doch ich wusste, dass ich bald auf die Beine kommen sollte, denn heute war ein wichtiger Tag. Jemand hatte uns gerufen, um etwas Gutes zu tun. Und genau das haben wir getan. Es sollte für einen guten Zweck gekämpft werden: »Einer Familie zur Seite zu stehen… wegen eines Todesfalls.«

Mit dem Thema Tod kenne ich mich aus. Er ist immer ein zuverlässiger Verbündeter von mir gewesen. Wie ein Gefährte, der ständig für das notwendige Gleichgewicht sorgt. Seine erlösende Aufgabe verleiht unseren Leben einen Sinn. Wenn mein Freund auftaucht und seine Taten erledigt hat, verbinden sich später unsere einsamen Inseln des Egoismus auf einer emotionalen Ebene: Du kannst es Beerdigungen nennen.

Er sorgt stets dafür, dass das alte Leben Platz für das Neue macht.
Er verhindert die Übervölkerung auf dieser Erdkugel.
Er heilt sogar alte Wunden im Laufe der Zeit.

Sobald er seine unerwartete Sense schwingt, erinnern wir uns bestimmt Sekunden davor, wie wertvoll unser Leben ist oder wie viel Zeit WIR mit den falschen Sachen oder Menschen vergeudet haben.

Mein Freund, in seinem Streben seinen Anforderungen gerecht zu werden, arbeitet eifrig und pausenlos. Er hat mich oft gezwungen, mein Wissen in diesem Gebiet zu erweitern. Immer wieder hat er geliebte Wesen ohne meine Zustimmung von mir weggenommen: ein Lieblingstier hier, gute Freunde dort, einen Opa weiter da drüben. Ja, fleißig, fleißig, mein Kamerad. Doch manchmal kommt er zu früh, ohne uns zu warnen. Zu schnell, überraschend, urplötzlich! Und du bleibst da mit deinen halbfertigen Träumen, unerreichten Plänen und Zielen, samt einem Haufen an Zweifeln über die Zukunft.

Wir habe genug Zeit

Ja, mein Freund trifft uns jeden Tag in fernen Kriegen, in Zeitungen, in den Nachrichten oder ganz nah, sehr persönlich und hart. Wie er diese Menschen traf. Mein Freund hat den Vater und Haupternährer der Familie vor ein paar Wochen von uns gerissen. Zurückgeblieben sind drei kleine Kinder, viele handwerkliche Fragezeichen und eine unsichere Zukunft. Und genau diese war der Anlass für den Aufruf.

Denn ich habe einen anderen guten Freund, der sich eine sehr gute Gewohnheit angeeignet hat: Aus schlechten Momenten das Beste zu machen. Andreas Leppertinger heißt er. Der selbe Mann, der dafür sorgt, dass meine Quelle der Motivation nie versiegt und ich nicht stehen bleibe. Er organisierte ein Selbstverteidigungsseminar mit dem Motto: »Kämpfen für einen guten Zweck«. Der Erlös sollte 100% an die Familie gehen, um diese finanziell und seelisch zu unterstützen. Ein bedingungsloses Opfer für Menschen im Not.

Energym360 - Kämpfen für einen guten Zweck

Genau mein Thema. Ich war dabei! Und obwohl es Sonntag war (der Tag an dem ich oft meine Motivation im Keller suchen muss), schlich ich mich an meinen Schweinehund vorbei und trat ihn kräftig in den Hintern. Ich bin um 9:00 Uhr aufgestanden und eine Stunde später ins Training gegangen.

Es war großartig. Wir waren mehr als erwartet und haben gemeinsam trainiert. Zwei Stunden lang… für einen guten Zweck gekämpft und gewonnen. Denn wir waren zusammen und haben eine schöne Zeit miteinander verbracht. Am Ende der Veranstaltung bekamen wir sogar einen überraschenden Besuch von zwei Mitgliedern der betroffenen Familie. Sie wollten sich bedanken und uns ein Geschenk mitbringen. Als Dankbarkeit für unsere Unterstützung.

Fazit

Wir hätten uns gewünscht, dass der Ansporn für unser Treffen fröhlicher gewesen wäre. Aber oft kann man sich im Leben solche Anlässe nicht aussuchen.
Um die von uns gegangene Person und die Gewohnheit (in den negativen Sachen, etwas Positives zu sehen) von Andreas Leppertinger  zu ehren, möchte ich mich hier für die Gelegenheit bedanken, etwas Gutes zu tun für die Familie, für meinen Körper und für den zukünftigen Zusammenhalt unseres Selbstverteidigungsteams.

So wirst du Kindererziehungsspezialisten los

Eine kleine Verbesserung hier, eine bedeutende Anpassung dort und ab und zu strenger sein, so sollte die Erziehung unserer Kinder sein, wenn wir der Anleitung von Fremden oder guten Bekannten folgten, die alles besser wissen wollen. Ich kann mich an die ständigen schlauen Sprüche – als meine Kinder noch klein waren – noch sehr gut erinnern: »Das Kind soll das nicht essen.« »Deine Hände solltest du so… und nicht so halten« … und der Klassiker: »So wie du es machst, ist es falsch!«. Alles Theoretiker! Denn im Laufe der Jahre und mit dem Siegen über schlaflose Nächte (oft für meine Frau ;-)), habe ich wohl gemerkt, dass die Aufgabe: Kinder zu erziehen, weder etwas für Weicheier noch für Sprücheklopfer ist.

Kindererziehung - Viele Theorien

Verstehe mich nicht falsch… gut gemeinte Vorschläge entgegen zu nehmen oder uns auch ruhig fremde Meinungen anzuhören, ist immer angebracht. Aber niemals den anderen die Verantwortung für die Erziehung unserer Kinder überlassen. Vor allem nicht diesen Möchte-gern-Kindererziehungsfachleuten, die weder Ahnung davon haben, noch Liebe für diese schöne Welt übrig haben.

Kinder muss man nicht erziehen

Das Problem habe ich nicht mehr, aber falls du von diesen Menschen immer noch in irgendeiner Weise tyrannisiert oder mit unnötigen Hinweisen bombardiert wirst, hiermit möchte ich dir drei einfache Fragen schenken, um dein „Waffenarsenal“ zu bereichern. Und vielleicht, warum nicht… für alle Mal diese Leute loszuwerden:

Fazit

Außenseiter erzählen uns oft, was wir alles besser machen könnten. Es ist als ob diese Leute ihre notwendige, seelische Nahrung aus unserem Leiden heraus saugen würden; wie Energievampire, die ihren Hunger nur mit der Einnahme von fremdem Blut stillen können.

Meiner Meinung nach, kommen wir ALLE fehlerfrei in diese Welt. Als Neugeborene sind wir makellos, fast  perfekt. Es ist der lange Weg durch unser Leben, der aus uns macht, was wir später werden: Die endlose Konditionierung, das Bravsein, die Verzerrung der Realität durch die eigene Wahrnehmung und vielleicht sogar das Ergebnis einer falschen Belehrung.

Aber in einem Punkt sind wir uns bestimmt einig: Es geht um unsere Kinder.
Und so lange wir die volle Verantwortung für unsere Sprösslinge übernehmen, kann nichts schief gehen. Aber falls doch, keine Panik, denn keiner ist perfekt und oft muss man das Leben so nehmen wie es kommt.

 

 

Die starke Versuchung es nicht zu versuchen

Warum du das Wort <versuchen> aus deinem Wortschatz entfernen solltest.

Ich liebe die deutsche Sprache. Sie ist so reich an Wörtern, Redewendungen und bunten Begriffen. Aber mit einem besonderen Wort, das von vielen oft verwendet wird, kann ich mich immer noch nicht anfreunden und dieses Wort lautet: VERSUCHEN. Sogar die Politiker benutzen dieses Wort gern: »Wir haben versucht etwas zu erreichen, es ist uns aber nicht gelungen«… und jetzt? Wer trägt die Verantwortung? Denn die haben es versucht. Die können auch nichts dafür.

 

Marie von Ebner-Eschenbach - Das Tun

 

Es ist, als ob man die Macht an jemand anderen abgeben würde, jedes Mal, wenn dieses Wort in den Raum fällt. Eine perfekte Ausrede, warum ich das nicht erreicht habe, was ich immer haben wollte. Denn ich habe es versucht, ich kann nichts dafür. Bis die Angst uns besiegt und alles still steht.

 

Fazit

Radiere dieses Wort aus deinem Wortschatz. Nicht versuchen, machen. Doch nicht vergessen, dass du auf dem Weg zu deinen Zielen, zahlreiche Fehler machen wirst. Aber das ist gut so, denn aus diesen Inkorrektheiten kannst du etwas lernen, immer besser werden, endlich dein wahres ICH finden.

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Angst, Lähmung, Stillstand

Warum du öfter einfach dankbar sein solltest

Angst ist wie eine Finsternis, die uns umhüllt und unseren klaren Blick in die Zukunft vernebelt. Ungewissheit, verzweifelte Hemmung, ein Wankelmut, der lähmt und uns von unseren möglichen erfolgreichen Zielen bewusst fernhält, bis unser Leben still steht.

Der MotivAteur - Angst aber wovor

Zweifel, die das Verlassen unserer Komfortzone verhindern und manche gern als Erklärung für die gescheiterten Versuche ihr Leben in den Griff zu kriegen, hernehmen.

„Ich habe es versucht“, sagen viele immer wieder.
»Ich kann nichts dafür, denn ich habe es versucht. Die anderen sind daran schuld, dass es mir so geht, wie es mir geht.«, behaupten die meisten, wenn das Leben nicht so spielt, wie man es sich in seinen schönsten Träumen vorgestellt hat. Ein Manöver, um die Verantwortung von sich selbst abzulenken. In der Hoffnung, dass der psychische Druck um alles perfekt machen zu müssen im Hinterkopf nachlässt.

Diese Angst kann sich in verschiedenen Gestalten manifestieren:

  • Angst von dem Unbekannten
  • Angst von Zweifel
  • Angst von der Unsicherheit
  • Angst sich vor anderen zu blamieren
  • Angst vor dem Versagen
  • Angst vor der Anstrengung
  • Angst vor der Zurückweisung

Doch es gibt vielleicht eine Möglichkeit diese Angst zu überwinden, indem man sich mit dem Gegenteil von Angst beschäftigt: Dankbarkeit.

Da unsere Synapsen sich nur mit einem Gedanken auf einmal befassen können, während wir Dankbarkeit spüren, können wir keine Angst fühlen. Doch manche fragen sich, wofür sie im Leben dankbar sein sollten… hier sind ein paar Vorschläge zur  Inspiration. Du könntest…

  1. Dankbar sein für die täglichen Fehler, die viele so fürchten, aber wir doch brauchen, um persönlich wachsen zu können.
  2. Dankbar sein für die Freiheit, die man genießt, um Entscheidungen zu treffen.
  3. Dankbar sein für ein gesundes Lächeln, das man in den Gesichten Anderer zaubern kann, nach einer Begrüßung.
  4. Dankbar sein für die schönsten Ziele, die meistens sehr weit von uns entfernt sind. Und uns zwingen sich auf den Weg dorthin zu machen.
  5. Dankbar sein für das Leben, das man hat. Egal wie dieses aussieht, es wurde dir geschenkt, macht das Beste draus!

Danke, danke, danke

Fazit

An alle meine Leser…
Danke für das Lesen meines Blogs
Danke für die Aufmerksamkeit
Danke für die Kommentare
Danke für deine Lebenszeit

Ah, noch etwas… für die anderen, die hinter meinem Rücken schlecht über mich reden. Ich bin froh manchmal der Mittelpunkt euer Lebens zu sein.

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.