Motivation, Träume und Kunst

Warum deine Ziele keine Wünsche werden sollten.

Motivation könnte die Kunst sein, seine Ziele und Träume nicht durcheinander zu bringen. Auf meiner Reise als der MotivAteur ®  durch diese breite Welt der ständigen Selbstentdeckung (jeder weiß, dass Ainring eine große Metropole ist 😉 ) habe ich immer wieder erlebt, wie Menschen ihre Ziele aufgeben und ihre Träume früh begraben.

Motivierte Lebensathleten, die ihr Leben lang die eigenen Träume und Ziele auf dem Rücken getragen haben, geben einfach auf. Sie entleeren den Rucksack und füllen ihn mit nagelneuen, bitteren Enttäuschungen; eine Last, die nach und nach schwerer wird. Ich habe einen Verdacht. Ich glaube, es liegt an dem Alter. Je mehr Kapitel wir über unerreichte Ziele und Träume im Buch des Lebens ohne einen Radiergummi schreiben, desto schwieriger werden Themen wie: »Selbstverwirklichung.«

Am Anfang unseres Werdegangs sind wir mit viel Mut, bunten Erwartungen und endloser Neugier aufgeladen. Diese Überzeugung, die uns antreibt und bestätigt, dass wir alles schaffen können:

Angelika Doss - Motivation braucht Motive
Portraitfotografin: Kerstin Fuchsjäger https://www.facebook.com/fuchsjaeger/ http://www.kerstinfuchsjaeger.at/

Wie bei dieser jungen Dame, die mir bei einer Veranstaltung in OÖ zufällig über den Weg gelaufen ist. Sie ist Studentin, Model und Sängerin und bringt bald sogar ihre eigene CD-Single raus. Als ich das erfahren habe, wollte ich unbedingt die Gründe für ihre tägliche Motivation erfahren:

Fazit

Für die Formulierung von Zielen benutzen wir gerne in der IT-Branche folgende Faustregel: »Ziele werden S.M.A.R.T. formuliert«, das heißt Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert.

Hier ein kleines Beispiel, um das Ganze besser zu erläutern:
Man nehme unser Lieblingsthema: »Gewicht reduzieren«.
Wie oft hast du Folgendes gehört?: »Ich möchte bald abnehmen«.
In diesem Satz verbirgt sich leider kein Ziel, sondern nur ein Wunsch.
Denn die Person weiß nicht so genau, was sie will, sondern nur, was sie sich wünscht.

Ohne Motivation geht nichts

Eine bessere Formulierung wäre: »Ich werde 5 Kilos in den nächsten 6 Wochen abnehmen, indem ich meine Ernährung umstelle und 3 Mal in der Woche – 2 Stunden am Tag – intensiv Sport betreibe. Man könnte sogar die Sportart genauer beschreiben. Die Formulierung ist quantifiziert, realistisch, detalliert, interessant und sogar terminiert. Damit sagst du deinen Synapsen: WOW! Ich weiß genau, was ich in den nächsten Wochen machen werde, um mein Ziel bald zu erreichen.

Das Jahr geht rasant zu Ende. Bald werden neue Pläne für die Umsetzung von neuen Vorhaben, die rasch unterbrochen werden, geschmieden. Und darum frage ich mich: Welches ist dein nächstes Ziel?

Portraitfotografin: Kerstin Fuchsjäger | www.kerstinfuchsjaeger.at

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Kämpfen für einen guten Zweck

Wenn der Tod erneut mein Begleiter wird

8:50 Uhr, Sonntag in Mitterfelden. Der Wecker hatte bereits vor 10 Minuten geklingelt, aber die Symbiose zwischen meinem Bett und meinem Körper wollte sich irgendwie nicht auflösen. Meine Gedanken waren woanders, weit, weit weg, im Jenseits. Bei einem guten Bekannten von mir: Dem Tod. Themen wie: Abschied von jemanden zu nehmen, einen neuen Anfang zu wagen oder den Sinn des Lebens zu finden, kehrten heute früh zu meinen Synapsen zurück.

Doch ich wusste, dass ich bald auf die Beine kommen sollte, denn heute war ein wichtiger Tag. Jemand hatte uns gerufen, um etwas Gutes zu tun. Und genau das haben wir getan. Es sollte für einen guten Zweck gekämpft werden: »Einer Familie zur Seite zu stehen… wegen eines Todesfalls.«

Mit dem Thema Tod kenne ich mich aus. Er ist immer ein zuverlässiger Verbündeter von mir gewesen. Wie ein Gefährte, der ständig für das notwendige Gleichgewicht sorgt. Seine erlösende Aufgabe verleiht unseren Leben einen Sinn. Wenn mein Freund auftaucht und seine Taten erledigt hat, verbinden sich später unsere einsamen Inseln des Egoismus auf einer emotionalen Ebene: Du kannst es Beerdigungen nennen.

Er sorgt stets dafür, dass das alte Leben Platz für das Neue macht.
Er verhindert die Übervölkerung auf dieser Erdkugel.
Er heilt sogar alte Wunden im Laufe der Zeit.

Sobald er seine unerwartete Sense schwingt, erinnern wir uns bestimmt Sekunden davor, wie wertvoll unser Leben ist oder wie viel Zeit WIR mit den falschen Sachen oder Menschen vergeudet haben.

Mein Freund, in seinem Streben seinen Anforderungen gerecht zu werden, arbeitet eifrig und pausenlos. Er hat mich oft gezwungen, mein Wissen in diesem Gebiet zu erweitern. Immer wieder hat er geliebte Wesen ohne meine Zustimmung von mir weggenommen: ein Lieblingstier hier, gute Freunde dort, einen Opa weiter da drüben. Ja, fleißig, fleißig, mein Kamerad. Doch manchmal kommt er zu früh, ohne uns zu warnen. Zu schnell, überraschend, urplötzlich! Und du bleibst da mit deinen halbfertigen Träumen, unerreichten Plänen und Zielen, samt einem Haufen an Zweifeln über die Zukunft.

Wir habe genug Zeit

Ja, mein Freund trifft uns jeden Tag in fernen Kriegen, in Zeitungen, in den Nachrichten oder ganz nah, sehr persönlich und hart. Wie er diese Menschen traf. Mein Freund hat den Vater und Haupternährer der Familie vor ein paar Wochen von uns gerissen. Zurückgeblieben sind drei kleine Kinder, viele handwerkliche Fragezeichen und eine unsichere Zukunft. Und genau diese war der Anlass für den Aufruf.

Denn ich habe einen anderen guten Freund, der sich eine sehr gute Gewohnheit angeeignet hat: Aus schlechten Momenten das Beste zu machen. Andreas Leppertinger heißt er. Der selbe Mann, der dafür sorgt, dass meine Quelle der Motivation nie versiegt und ich nicht stehen bleibe. Er organisierte ein Selbstverteidigungsseminar mit dem Motto: »Kämpfen für einen guten Zweck«. Der Erlös sollte 100% an die Familie gehen, um diese finanziell und seelisch zu unterstützen. Ein bedingungsloses Opfer für Menschen im Not.

Energym360 - Kämpfen für einen guten Zweck

Genau mein Thema. Ich war dabei! Und obwohl es Sonntag war (der Tag an dem ich oft meine Motivation im Keller suchen muss), schlich ich mich an meinen Schweinehund vorbei und trat ihn kräftig in den Hintern. Ich bin um 9:00 Uhr aufgestanden und eine Stunde später ins Training gegangen.

Es war großartig. Wir waren mehr als erwartet und haben gemeinsam trainiert. Zwei Stunden lang… für einen guten Zweck gekämpft und gewonnen. Denn wir waren zusammen und haben eine schöne Zeit miteinander verbracht. Am Ende der Veranstaltung bekamen wir sogar einen überraschenden Besuch von zwei Mitgliedern der betroffenen Familie. Sie wollten sich bedanken und uns ein Geschenk mitbringen. Als Dankbarkeit für unsere Unterstützung.

Fazit

Wir hätten uns gewünscht, dass der Ansporn für unser Treffen fröhlicher gewesen wäre. Aber oft kann man sich im Leben solche Anlässe nicht aussuchen.
Um die von uns gegangene Person und die Gewohnheit (in den negativen Sachen, etwas Positives zu sehen) von Andreas Leppertinger  zu ehren, möchte ich mich hier für die Gelegenheit bedanken, etwas Gutes zu tun für die Familie, für meinen Körper und für den zukünftigen Zusammenhalt unseres Selbstverteidigungsteams.

Ist Dir das Leben schon passiert?

Ich muss euch etwas verraten… ich dachte, den Verstand verloren zu haben. Damals als mein Hund noch ein Welpe war, sprach er zu mir:

»Sprösslinge sind etwas besonderes.«, sagte er.
»Es ist egal, wo ich bin oder liege: Im Restaurant, unter einem Baum oder während meinen täglichen Spaziergängen auf der Straße mit meinem Herrchen, ich begegne diesen winzigen Versionen von Euch, kleinen Menschen mit Liebe im Überfluss, Euren lieben Kindern.

Hund beim Schlafen - Golden Retriever

Die wollen mich gleich streicheln und sie machen es auch. Ohne nachzufragen. Ohne zwei Mal über irgendwelche Konsequenzen nachzudenken. Hmm… Eine Ration kostenlose Zärtlichkeit mit bedingungsloser Zuneigung oben drauf… und nur für mich…? Kein Problem, für so was habe ich immer Zeit.«

Was passiert mit der Zeit - Welpe - Golden Retriever

»Als Kind, glaube ich, seht Ihr Menschen das Leben aus einer ganz einfachen Perspektive. Mir kommt so vor, als würdet Ihr irgendwie freier sein. Erlöst von Ängsten,  befreit von Vorwürfen, voll ausgestattet mit einem Ersatz-Herz, um Zuneigung zu verschenken. Doch in Laufe der Zeit passiert etwas mit Euch. Etwas, das ich nicht begreifen kann. Vielleicht… das Leben selbst. Eure Erfahrungen lassen Euch klagen. Unbefriedigte Bedürfnisse kollidieren miteinander. Mit dem Alter schwindet bei machen von Euch diese Gabe, bedingungslose Herzenswärme zu verschenken. Ab diesem Zeitpunkt sind Menschen nicht so nett zu mir.

Sobald sie mich wittern, nehmen sie die andere Straßenseite oder lenken ihre Schritte in eine andere Richtung, ohne mich vorher kennengelernt zu haben. Manche halten mich sogar mit einem harten eisernen Stock oder mit einer Gehhilfe auf Distanz. Aber ich verstehe sie auch. Bestimmt wurden diese Menschen von einem meiner hündischen Kameraden schlecht behandelt oder sogar gebissen. Ängste entstehen, das Ersatz-Herz verliert an Kraft, bis es irgendwann in einer vergessenen Ecke verblasst und seine Macht ebenso vergeht.

Die Sprache des Herzen - Golden Retriever

 

Trotzdem lade ich diese Menschen ein, das innere, verlorene Kind erneut aufzusuchen. In die Welt der naiven Erinnerungen für einen Augenblick zurückzukehren, um diese vergessenen Momente zu entfachen, besser gesagt, wieder an das Gute eines gegenüberstehenden, unbekannten Wesens zu glauben.«

Fazit

Äh…? Vielleicht liegt es daran, dass ich noch kein Hündisch sprechen kann, aber ich habe kein Wort verstanden, was er uns sagen will, Du etwa?

 

 

Unsinniges Leben?

Heute präsentiere ich ein kurzes Gedicht einer jungen Gastautorin, die mir sehr viel bedeutet. In dem sehr kurzen Zeitraum von fünfzehn Frühlingen hat ihr das Leben sein wahres ICH gezeigt: Licht und auch Schatten. Bittere Enttäuschungen verkleidet als Veränderungen. Diese unangenehmen Erfahrungen auf dem langen Weg des Erwachsenwerdens. Doch alles hat sich zum Guten gewendet. Eine neue Schule, neue Freunde und eine neue Umgebung haben sehr viel geholfen.

Vor einiger Zeit hat diese junge Dame eine Aufgabe in ihrer neuen Schule erhalten: Schreibe ein Gedicht über den Sinn des Lebens. Und das Ergebnis dieser Arbeit möchte ich hier mit Euch teilen…:

Unsinniges Leben?

Das Wichtigste im Leben
Immer aufzustehen und nicht aufzugeben?
Die große Liebe zu finden,
oder nie zu erblinden?

Jeder lebt mit einem anderen Grund,
drum läuft´s bei jedem immer anders rund.
Doch viele Leute sehen nicht,
es ist nicht alles Arbeit und Pflicht.

Auch Liebe, Freude, Glück und Spaß,
spielen im Leben eine große Rolle,
zwar nicht im Übermaß,
deshalb verliere nie die Kontrolle.

Freunde? Das ist so ein Thema,
da findet man nie das richtige Schema.
Sie kommen und gehen, deshalb überlege,
mit wem du bleibst stehen.

Fake-Friends, so nennt man Leute heute,
sie werden langsam zu einer richtigen Meute.
Vertrauen? Das ist heute nur ein Begriff,
so wie Treue, denn siehe da, jeder lässt dich im Stich.

Bestimme selbst, was du tust und lässt bleiben,
merk dir: Du musst dein eigenes Buch schreiben.
Um deiner Geschichte damit zu erlauben
in den Gedanken der anderen einen Platz zu rauben.

Samantha - Unsinniges Leben
Gastautorin: Samantha Molina Domínguez

Fazit

Manche sagen, dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt… das mag vielleicht stimmen, aber auf jeden Fall bin ich sehr froh darüber, dass meine Tochter wieder das Lächeln gefunden und das Schreiben für sich ebenfalls entdeckt hat. Denn wenn wir schreiben, befreien wir uns, wir geben etwas von uns preis.

Und das ist der Grund, warum ich das jeden Sonntag um 10:00 Uhr mit meiner vollen Überzeugung tue. Und hoffe dabei, euch eine Prise Inspiration zu geben, um etwas in Bewegung zu setzen: Einen Gedanken,  eine Selbstreflexion, oder einfach einen winzigen Impuls, um nicht stehen zu bleiben.

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So wirst du Kindererziehungsspezialisten los

Eine kleine Verbesserung hier, eine bedeutende Anpassung dort und ab und zu strenger sein, so sollte die Erziehung unserer Kinder sein, wenn wir der Anleitung von Fremden oder guten Bekannten folgten, die alles besser wissen wollen. Ich kann mich an die ständigen schlauen Sprüche – als meine Kinder noch klein waren – noch sehr gut erinnern: »Das Kind soll das nicht essen.« »Deine Hände solltest du so… und nicht so halten« … und der Klassiker: »So wie du es machst, ist es falsch!«. Alles Theoretiker! Denn im Laufe der Jahre und mit dem Siegen über schlaflose Nächte (oft für meine Frau ;-)), habe ich wohl gemerkt, dass die Aufgabe: Kinder zu erziehen, weder etwas für Weicheier noch für Sprücheklopfer ist.

Kindererziehung - Viele Theorien

Verstehe mich nicht falsch… gut gemeinte Vorschläge entgegen zu nehmen oder uns auch ruhig fremde Meinungen anzuhören, ist immer angebracht. Aber niemals den anderen die Verantwortung für die Erziehung unserer Kinder überlassen. Vor allem nicht diesen Möchte-gern-Kindererziehungsfachleuten, die weder Ahnung davon haben, noch Liebe für diese schöne Welt übrig haben.

Kinder muss man nicht erziehen

Das Problem habe ich nicht mehr, aber falls du von diesen Menschen immer noch in irgendeiner Weise tyrannisiert oder mit unnötigen Hinweisen bombardiert wirst, hiermit möchte ich dir drei einfache Fragen schenken, um dein „Waffenarsenal“ zu bereichern. Und vielleicht, warum nicht… für alle Mal diese Leute loszuwerden:

Fazit

Außenseiter erzählen uns oft, was wir alles besser machen könnten. Es ist als ob diese Leute ihre notwendige, seelische Nahrung aus unserem Leiden heraus saugen würden; wie Energievampire, die ihren Hunger nur mit der Einnahme von fremdem Blut stillen können.

Meiner Meinung nach, kommen wir ALLE fehlerfrei in diese Welt. Als Neugeborene sind wir makellos, fast  perfekt. Es ist der lange Weg durch unser Leben, der aus uns macht, was wir später werden: Die endlose Konditionierung, das Bravsein, die Verzerrung der Realität durch die eigene Wahrnehmung und vielleicht sogar das Ergebnis einer falschen Belehrung.

Aber in einem Punkt sind wir uns bestimmt einig: Es geht um unsere Kinder.
Und so lange wir die volle Verantwortung für unsere Sprösslinge übernehmen, kann nichts schief gehen. Aber falls doch, keine Panik, denn keiner ist perfekt und oft muss man das Leben so nehmen wie es kommt.

 

 

Die starke Versuchung es nicht zu versuchen

Warum du das Wort <versuchen> aus deinem Wortschatz entfernen solltest.

Ich liebe die deutsche Sprache. Sie ist so reich an Wörtern, Redewendungen und bunten Begriffen. Aber mit einem besonderen Wort, das von vielen oft verwendet wird, kann ich mich immer noch nicht anfreunden und dieses Wort lautet: VERSUCHEN. Sogar die Politiker benutzen dieses Wort gern: »Wir haben versucht etwas zu erreichen, es ist uns aber nicht gelungen«… und jetzt? Wer trägt die Verantwortung? Denn die haben es versucht. Die können auch nichts dafür.

 

Marie von Ebner-Eschenbach - Das Tun

 

Es ist, als ob man die Macht an jemand anderen abgeben würde, jedes Mal, wenn dieses Wort in den Raum fällt. Eine perfekte Ausrede, warum ich das nicht erreicht habe, was ich immer haben wollte. Denn ich habe es versucht, ich kann nichts dafür. Bis die Angst uns besiegt und alles still steht.

 

Fazit

Radiere dieses Wort aus deinem Wortschatz. Nicht versuchen, machen. Doch nicht vergessen, dass du auf dem Weg zu deinen Zielen, zahlreiche Fehler machen wirst. Aber das ist gut so, denn aus diesen Inkorrektheiten kannst du etwas lernen, immer besser werden, endlich dein wahres ICH finden.

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Angst, Lähmung, Stillstand

Warum du öfter einfach dankbar sein solltest

Angst ist wie eine Finsternis, die uns umhüllt und unseren klaren Blick in die Zukunft vernebelt. Ungewissheit, verzweifelte Hemmung, ein Wankelmut, der lähmt und uns von unseren möglichen erfolgreichen Zielen bewusst fernhält, bis unser Leben still steht.

Der MotivAteur - Angst aber wovor

Zweifel, die das Verlassen unserer Komfortzone verhindern und manche gern als Erklärung für die gescheiterten Versuche ihr Leben in den Griff zu kriegen, hernehmen.

„Ich habe es versucht“, sagen viele immer wieder.
»Ich kann nichts dafür, denn ich habe es versucht. Die anderen sind daran schuld, dass es mir so geht, wie es mir geht.«, behaupten die meisten, wenn das Leben nicht so spielt, wie man es sich in seinen schönsten Träumen vorgestellt hat. Ein Manöver, um die Verantwortung von sich selbst abzulenken. In der Hoffnung, dass der psychische Druck um alles perfekt machen zu müssen im Hinterkopf nachlässt.

Diese Angst kann sich in verschiedenen Gestalten manifestieren:

  • Angst von dem Unbekannten
  • Angst von Zweifel
  • Angst von der Unsicherheit
  • Angst sich vor anderen zu blamieren
  • Angst vor dem Versagen
  • Angst vor der Anstrengung
  • Angst vor der Zurückweisung

Doch es gibt vielleicht eine Möglichkeit diese Angst zu überwinden, indem man sich mit dem Gegenteil von Angst beschäftigt: Dankbarkeit.

Da unsere Synapsen sich nur mit einem Gedanken auf einmal befassen können, während wir Dankbarkeit spüren, können wir keine Angst fühlen. Doch manche fragen sich, wofür sie im Leben dankbar sein sollten… hier sind ein paar Vorschläge zur  Inspiration. Du könntest…

  1. Dankbar sein für die täglichen Fehler, die viele so fürchten, aber wir doch brauchen, um persönlich wachsen zu können.
  2. Dankbar sein für die Freiheit, die man genießt, um Entscheidungen zu treffen.
  3. Dankbar sein für ein gesundes Lächeln, das man in den Gesichten Anderer zaubern kann, nach einer Begrüßung.
  4. Dankbar sein für die schönsten Ziele, die meistens sehr weit von uns entfernt sind. Und uns zwingen sich auf den Weg dorthin zu machen.
  5. Dankbar sein für das Leben, das man hat. Egal wie dieses aussieht, es wurde dir geschenkt, macht das Beste draus!

Danke, danke, danke

Fazit

An alle meine Leser…
Danke für das Lesen meines Blogs
Danke für die Aufmerksamkeit
Danke für die Kommentare
Danke für deine Lebenszeit

Ah, noch etwas… für die anderen, die hinter meinem Rücken schlecht über mich reden. Ich bin froh manchmal der Mittelpunkt euer Lebens zu sein.

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Integration schreibt man mit ä (2)

Integration schreibt man mit ä


»Hallo«, rief ich erneut ein bisschen lauter, als ich an dem zweiten Mädchen vorbei fuhr. Und was sie dann sagte, überraschte mich sehr:
»…«, sie sagte ebenfalls nichts.

Ich war kurz davor zu glauben, dass dieses Ritual – ein fremdes Hallo zu ignorieren – vor allem, wenn die Begrüßung von einem fremden Mann kommt, zum Teil zur Erziehung der Mädchen gehörte. Denn das war nicht das erste Mal, dass ich die beiden gegrüßt habe. Doch immer wieder kam „netterweise“ nichts zurück.

Und jetzt kommt der schwierigste Teil dieses Erlebnisses: Die Schlüsse danach. Der gefährliche Zeitpunkt, in dem der stille Kritiker, der in jedem von uns lauert, mehrere negative Vorwürfe in seinem Hinterkopf schmiedet. Das Kriegsmaterial für die Momente, wenn das Wort Integration im Raum fallen sollte: „Baaah, diese fremden Leute grüßen nicht. Nicht einmal, wenn man »Hallo« sagt“.

Da sagt jedoch Carmen, eine Freundin von mir: »Ich habe auch meine Tochter so erzogen, dass sie mit netten, fremden Männer nicht spricht. Du nicht?«
Hmm… ja, schon… irgendwie hat sie Recht. Denn ich selbst habe meinen eigenen Töchtern dasselbe gelehrt. Diese Botschaft war ein Teil meiner fast täglichen Predigten als sie klein waren und meinen Schutz am meisten brauchten: Nicht mit fremden Männern auf der Straße sprechen. Doch was soll ich jetzt machen? Bin ich selbst ein Opfer meiner eigenen Lehre geworden?

Wenn ich kleine Kinder auf der Straße grüße, bin ich eine Bedrohung.
Wenn ich kleine Kinder auf der Straße NICHT grüße, bin ich ein Arschloch.

Ist es wie in einer schlechten, alten Ehe? Egal was man macht, es ist immer verkehrt?

Elfchen der Woche

Fazit

Erziehung, Bedrohung, Integration und Migrationshintergrund hin und her. Ich bin der Meinung, dass ein nettes Hallo NICHT ignoriert werden sollte – selbst auf die Gefahr, die wahren Absichten des Absenders nicht zu kennen. Denn Integration fängt mit der Sprache an: Die Fähigkeit mit anderen zu interagieren.  Die unsichtbaren Barrieren des Schweigens zu durchbrechen, um die Ansichten, Wünsche oder Erwartungen des Gegenübers zu verstehen. Und so die Übereinstimmung zwischen den Werten, die wir verteidigen und der wirklichen Lebenspraxis zu gewährleisten. Denn Integration schreibt man mit ä – von Integrität.

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Integration schreibt man mit ä

Keine Integration ohne Integrität

Montag, der Anfang einer neuen Woche. Das Wetter trug dazu bei, meine Laune richtig in den Keller zu befördern, denn draußen war es sonnig und der Himmel kristallklar. Wunderbar, einer dieser Momente, in denen man sich fragt, warum ich? Wieso sitze ich hier im Büro, während es draußen so schön ist. Noch dazu, hatte ich einen stressigen Morgen gehabt, da eines unserer IT-Projekte nicht das „machen“ wollte, was wir uns gewünscht hatten. Na gut, »Ich mache Mittag«, sagte ich zu einem meiner Kollegen, der die Stellung während meiner Abwesenheit halten sollte.

»Ein wenig frische Luft kann ja nicht schaden«, dachte ich mir.

Sekunden später saß ich auf dem Fahrrad und bin „gut gelaunt“ nach Hause gefahren. Mit Hunger im Bauch und der Freude im Hinterkopf, bald eine leckere Mahlzeit zu genießen. Denn die beste Freude, ist die Vorfreude.

Auf dem Weg dorthin sah ich zwei Mädchen (zwischen 7 und 10 Jahren) mit Migrationshintergrund, wie man heutzutage politisch korrekt sagt und schreibt. Migrationshintergrund? Ehrlich Leute, ich weiß nicht, wer solche Begriffe sich ausdenkt. Ernsthaft… werden in der Regierung extra Denker dafür eingestellt und bezahlt? Oder muss eine Elite-Gruppe von Studenten, bevor sie in das Parlament einziehen, eine Liste voll mit solchen Begriffe beim Kanzleramt abgeben? Oder wahrscheinlich liegt einer dieser Menschen abends im Bett und wacht schweißgebadet um 3:00 Uhr in der früh schreiend auf: »Heureka! Ich habe endlich den nächsten, ultimativen Begriff, um die Ausländer in diesem Land nicht zu beleidigen. Das wird der Hammer!«?

Hmm… aber nur vielleicht. Doch das ist genug Stoff für mehrere Beiträge und nicht Bestandteil dieser Geschichte. Deswegen kehren wir zurück zu unserer Erzählung… wo waren wir? Ah, genau. Ein Fahrrad, zwei kleine Mädchen und der Denis mit seinem Stress.

Ich sah die zwei Mädchen aus der Ferne und wollte gute Laune verbreiten: Ein gesundes Lächeln den Gesichtern fremder Leuten zu entlocken, ist ein Hobby von mir, das ich ungern aufgeben möchte. Eine günstige Gelegenheit nett zu sein und mich ein wenig abzulenken, denn dieses ungehorsame IT-Projekt wollte meine Synapsen nicht in Ruhe lassen.

»Hallo«, kam mir spontan über die Lippen, als ich an dem ersten kleinen Mädchen vorbei fuhr.
»…«, genau. Sie sagte nichts. Sie schaute mich einfach wie ein Auto an.

Sicherlich lag es an meiner Tonlage, die vermutlich so tief war – Sie hat mich nicht gehört – dachte ich mir. Aber es sollte nicht daran scheitern, die waren zu zweit. Ich wusste, was zu tun war: Lauter reden. Sicherstellen, dass meine Stimme von dem zweiten, älteren Mädchen wahrgenommen wird.

»Hallo«, rief ich erneut ein bisschen lauter, als ich an dem zweiten Mädchen vorbei fuhr. Und was sie dann sagte, überraschte mich sehr…

[Fortsetzung folgt…]

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Ausdauer, Motivation und Friede für die Welt

Eine rosarote Brille auf der Nase, um die Entfernung zur grauen Realität zu verstärken; die künstliche Grimasse im Gesicht, um allen zu gefallen und der üblich abgedroschene Satz „Friede für die Welt“ auf den Lippen  am Ende jeder Veranstaltung: Die typische, kitschige Vorstellung, die viele im Hinterkopf haben, wenn sie Models auf einem Laufsteg laufen sehen.

Perfekte Frauen mit einer makellosen Figur und fast unerreichbaren Körpermaßen, die fast jeder haben will – genau so wie Hollywood und die Werbeindustrie es uns jeeeeeeden verdammten Tag in den zahlreichen Medien verkaufen wollen, wie wir aussehen sollen: Der soziale Druck der ewigen Jugend. Diese Menschen, die wegen ihrer Schönheit bewundert, beneidet und manchmal sogar gehasst werden. Individuen, die laut Magazinen ihr Leben mit unnötigen Dingen verbringen, kostbare Zeit vergeuden und in unterschiedlichen, oberflächlichen Veranstaltungen mit anderen sich vergleichen, um einen Preis zu bekommen, der keinen wirklich interessiert.

Doch ich war nie mit dieser kurzsichtige Beobachtung zufrieden und hatte vor ein paar Wochen die Möglichkeit meine These zu belegen, denn ich wollte es genau wissen. Auf einer meiner Reisen durch Bayern (Passau) und Oberösterreich (Braunau, Ried im Innkreis, Linz und Co.) traf ich eine dieser Personen. Wie du sehr gut weißt, liegt Schönheit im Auge des Betrachters, aber laut Juroren ist sie eine der schönsten Frauen Österreichs.

Quelle: https://www.instagram.com/celineschrenk/

Sie saß in meiner Nähe, unauffällig, ruhig, wie in Gedanken vertieft. Ich überwand meine Schüchternheit (du kennst mich doch ;-)) und bat sie um ein kleines Interview für meine Fernsehsendung. Zu meiner Überraschung hat sie ohne zu zögern meine Einladung angenommen und hier ist das Ergebnis:

Fazit

Mein Fazit: Celine Schrenk ist klug, witzig und sehr freundlich, eine ganz normale Person wie Du und ich: mit Zielen, Ängsten und Träumen. Ich habe mich mit ihr nach dem Interview unterhalten und kann das bestätigen.

Schönheit und Klugheit sind keine Antagonisten, denn sie stecken in jedem von uns. Die Werbeindustrie, in der ich auch tätig bin (ich schäme mich bereits, aber ich bin jung und brauche das Geld) will uns weiß machen, dass wir stets jung, fehlerfrei und erstaunlich sein müssen, um akzeptiert zu werden.

Aber ist es wirklich so? Was nutzt uns diese relative Akzeptanz, wenn die innere Leere aus unseren Herzen nicht verbannt werden kann?